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Einstellen der 3. Achse beim Bergaufschiessen und Bergabschiessen

Compound Bogen > Bogenschiessen

Die 3. Achse am Visier

Die richtige Einstellung der 3. Achse am Visier wird für die meisten Schützen immer ein ein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Macht nix, die meisten brauchen diese Einstellung auch nicht.
Die Fita Schützen schiessen nicht bergauf oder bergab, die meisten 3D Schützen merken nicht das ihr Bogen nicht perfekt eingestellt ist, da sie meist nur einen Schuß pro Ziel abgeben.

Wer aber ernsthaft im Feld auf Ringscheiben oder auch 3 D Tiere gut treffen möchte kommt um diese Problematik nicht herum.
Trifft man bei steilen Bergauf- und Bergab-Scheiben genausogut, -oder genauso schlecht ;-) wie in der Ebene kann man diese Einstellung auf später verschieben.

Trifft man aber in der Ebene recht gut, liegt bergauf immer links und bergab immer rechts, dann ist der Moment gekommen sich um die 3. Achse Gedanken zu machen. Dieser systematische Fehler kann durch eine Änderung am Visier beseitigt werden.

Hierzu muß man natürlich erst einmal den Grund für die Verschiebung der Trefferlage kennen.
Die meisten Schützen richten ihr Scope mehr oder weniger gerade am Bogen aus. Dies ist als Grundeinstellung sicherlich in Ordnung.

Einstellung 1. Achse (Sehne - Visierschiene)
Die meisten Schützen setzen die senkrechte Schiene des Visiers parallel zur Sehne und halten dann den Bogen perfekt gerade. Dies ist ok, muß aber nicht so sein, dazu später mehr.

Einstellung 2. Achse (Visierschiene - Scope)
Das Scope muß im rechten Winkel zur senkrechten Visierschiene montiert sein.
Da das Scope durch die Wasserwaage ausgerichtet wird, verläuft die senkrechte Schiene sonst in einem Winkel. Dies bedeutet das das Scope bei der Höhenverstellung auch in der Seite bewegt wird. Stimmt diese Einstellung nicht, erzeugt man eine Seitenabweichung zwischen kurzen und langen Entfernungen.

Einstellung 3. Achse ( Scope - Visierlinie)
Ganz einfache Regel: Rauf rechts -> raus
Schiesst man bergauf rechts und berab links muß das Scope vom Schützen weg bewegt werden, entspechend natürlich anders herum.
Je größer der Fehler je weiter muss die Achse nach vorne oder hinten versetzt werden.

Aber warum das Ganze ?
Bewegt man das Visier nach oben oder unten und hält alles gerade, so bleibt auch die Wasserwaage in der Mitte.
Am Bogen aber wird das Visier fast immer etwas verdreht, beim Auszug drücken die Kabel auf den Kabelabweiser, die Achse durch das Scope zeigt nicht mehr zum Peep Sight. Bei einem gerade eingestellten Scope wird beim Bergaufschiessen die Wasserwaage meist nach links wandern, die linke Seite von Scope liegt höher. Dies gleicht der Schütze natürlich aus indem er den Bogen verkippt bis die Wasserwaage wieder in der Mitte ist. Mit dem Erfolg das die Trefferlage seitlich auswandert.

Wer nicht die Möglichkeit hat dies alles auszuschiessen, kann das neue Werkzeug von Hamskea archery benutzen um eine gute Grundeinstellung einzurichten.

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